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ZoneKopter v2 Prototyp im Test

Nach Prüfung: sieht schlimmer aus, als es war

Die unsanfte Erdung des ersten Prototyps vom ZoneKopter liegt schon eine Weile zurück, war aber äußerst ansehnlich und spektakulär. Leider gibt es davon keine Videodokumentation, weder vom Boden noch aus noch von der sogar am Kopter angebrachten Kamera aus der Luft. :-(
Der Verlust der Orientierung nach einem weitläufigen, großen Looping führte dazu, dass der Kopter zum Abfangen in die falsche Richtung gekippt wurde, gefolgt von einer guten Portion Schub – in der Summe also ca. eine Aufschlaggeschwindigkeit von 40-50 km/h in ein Kunstobjekt aus Kupfer.
Da behaupte einer noch, Kunst habe keine Substanz. :D
Zum Glück sind keine ernsthaften Schäden an Fremdeigentum entstanden, somit musste nicht einmal die Modellflugversicherung einspringen, die jeder Modellflugpilot haben muss, der in Deutschland (und vermutlich auch darüber hinaus) fliegen will.
Den Kopter selbst hat es aber ziemlich desintegriert – dennoch waren die ersten Eindrücke schlimmer als es nach einer Analyse tatsächlich war. Lediglich die Aluausleger sind verbogen, die selbstgedruckte PLA-Centerplate, einige Nylonschrauben (Sollbruchstellen) gebrochen und die Luftschrauben zersplittert. Nur ein Motorregler ist dabei vollständig zerstört worden, die restliche Elektronik ist komplett schadfrei geblieben – und das obwohl keine Vorkehrungen zum Schutz dieser (in Form einer Haube o. Ä.) angebracht waren!

Er fliegt und freut sich aufs Feintuning

Die Aktion hatte aber den Vorteil, dass die übergangsweise verwendeten Motorregler nun durch die für den Zonekopter vorgesehenen ersetzt werden konnten. Diese sind nun aus China eingetroffen und der ZoneKopter Prototyp v2 wurde gestern aufgebaut. Er funktioniert und fliegt wieder und muss sich nun nur noch einer Feineinstellung unterziehen.
Insgesamt ist der Prototyp mittlerweile so weit fortgeschritten, dass der Workshop zum Kopterselbstbau theoretisch in greifbare Nähe gerückt ist. ;-)

OpenWRT auf dem WLAN AP

Der warpzone Access Point (AP) brach in seiner Leistung und Zuverlässigkeit deutlich ein, wenn relativ viele Geräte im WLAN angemeldet und ein Teil parallel im Netzwerk Traffic erzeugt. Wir suchten nach der Ursache des Problems und machten die von TP-Link  verbaute Software als Ursache aus. Wir wollten sehen, wie sich die alternative Firmware OpenWRT auf der Hardware verhält.

Serielle Verbindung zum TL-WA901ND

Serielle Verbindung zum TL-WA901NDAuf der HCL (Hardware Compatibility List) des OpenWRT-Projekts wird das Gerät aufgeführt, (als Hardware-Version v1 und v2) und ist laut derer in beiden Varianten kompatibel. Im Gegensatz zu der v2, kann unser Gerät nicht via Webinterface geflasht werden, somit, muss er aufgemacht werden, einen Hardwarehack versehen bekommen und via serieller Schnittstelle gesteuert werden, um sich per TFTP ein Image zum Flashen laden zu können.

Auf der Seriellen Konsole muss der automatische Start des Kernel durch Eingabe von “tpl” abgebrochen werden. U-Boot lässt einem dazu eine Sekunde Zeit, man muss das also ein wenig geschickt timen..

Das Image, welches wir hier gefunden haben, haben wir auf das warpNAS, das Storage-System der warpzone, kopiert, via TFTP unter dem Dateinamen openwrt.img verfügbar gemacht und wie beschrieben auf das Gerät geflasht.

Nach dem ersten Start von OpenWRT kann man auf der seriellen Konsole das Netzwerk – wie unter Linux üblich – konfigurieren, opkg Paketlisten aktualisieren und das luci Webinterface nachinstallieren. Nun ist der Accesspoint (wie vorher) über Webinterface einstellbar – nur umfangreicher und (hoffentlich) performanter, das wird ein Test dann ergeben – die ersten Messungen sahen jedenfalls vielversprechend aus.

 

FPV mit dem Multikopter

FPV Setup

FPV Setup

Der heilige Gral des Kopterfliegens ist das Fliegen aus der “Ich”-Perspektive (FPV – First Person View). Dabei ist nicht zwangsläufig eine Sichtverbindung zum Kopter vom Boden aus notwendig – zumindest aus technischer Sicht. In Deutschland sieht die Rechtslage so aus, dass man Modellfluggeräte stets im Sichtbereich des Piloten betrieben werden müssen, aber dennoch hat es Vorteile, ein Livebild vom Kopter runterzufunken – sei es für die private Luftbildfotografie, die Unterhaltung anwesender Schaulustiger oder einfach: “weil es geht” ;-)

Adrian verwendet schon seit Längerem eine HD Hero 2 Kamera um Videos und Bilder in 1080p Qualität in der Luft aufzeichnen zu können. Das Schöne an dieser Kamera ist, dass sie zusätzlich noch nen analogen Ausgang hat, an dem das derzeit aufgezeichnete Videobild anliegt. Daran kann man einen analogen Videotransmitter anschließen kann, der dann wiederum das Bild nach unten funkt. Hier braucht man es nur noch mit einem (vorzugsweise akkubetriebenen) Anzeigegerät ausgeben lassen. – idealerweise einem Monitor oder einer Videobrille. Im Praxistest haben wir dazu ein Notebook mit einer USB TV-Karte genommen – allerdings führt das ständige Konvertieren des Signals zu einer deutlichen Latenz von 300-500ms.

HexaTwo Testflug

Während der Prototyp des ZoneKopters auf letzte zu liefernde Einzelteile wartet und sich dessen Fertigstellung dadurch etwas verzögert, hat Lars seinen HexaTwo für einen weiteren Testflug startklar gemacht und in der Luft rumgescheucht, was sich unter den Anwesenden in der warpzone schnell rumgesprochen und einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Im Gegensatz zu diesem Hexacopter, der recht robust, aber auch vergleichsweise schwer ist, soll der ZoneKopter, ein leichtes, wendiges Gerät mit 4 Rotoren (Quadcopter) zum Selberbauen in einem warpzone Workshop werden. Der angepeilte Preis für das vollständige Fluggerät in Einzelteilen soll so bei ~150€ liegen. Darin sind freilich keine Akkus, Fernbedienung, Ladegerät enthalten, aber auch für diese Komponenten gibt es einige Empfehlungen auf der Projektseite im Wiki.

Privacy Monitor

Der Monitor ohne Polfilterfolie

alter Monitor, zu viel Zeit -> Privatsphäre Monitor

  1. Monitor zerlegen
  2. Folie zerschneiden und abziehen
  3. Die Folie für eine Plastikbrille zuschneiden und einsetzen

So sieht das Ergebnis dann aus.

Hackmontor durch die Polfilterbrille

Hackmontor durch die Polfilterbrille

 

3D Drucker Progress

Nach längerer Wartezeit ist nach dem Eintreffen der ersten größeren Teilmengen für das Moodlight-Projekt nun der 3D Drucker in Einzelteilen geliefern worden.

Gestern wurde mit dem Zusammenbau begonnen.

Besuch des TkkrLabs in Enschede

Die Warpzone wurde vom TkkrLab zu ihrer Einweihungsfeier eingeladen, welche wir gerne angenommen haben.

Das ganze findet am Samstag, den 28. Mai ab ~15:00 Uhr statt. Neben einem Rahmenprogramm mit Vorträgen (auf niederländisch und/oder englisch) wird auch gegrillt werden. Grillgut wird vom TkkrLab organisiert (totes Tier oder vegetarische Kost), wenn man sich vorher semi-verbindlich hier anmeldet. Das Essen schlägt dann mit 7,50€ zu Buche.

Das TkkrLab hat 150m² an Räumlichkeiten, Platz sollte also ausreichend vorhanden sein. Shell, Zonensatan und Commander1024 sind bereit, mit dem Auto zu fahren, somit könnten wir auf diesem Wege ~9 Personen zusätzlich mitnehmen. Interesse kann wie üblich über die ML (oder aber auch über das Kommentarfeld) bekundet werden.

Wer plant, mit dem Zug anzureisen, der sei darauf hingewiesen, dass der letzte Zug um 23:26 abfährt, der erste am nächsten Morgen ab 8:26

Wichtiger Hinweis für Coffein Junkies: Es ist keine Mate bei denen vorhanden, wegen Lieferschwierigkeiten ins Ausland (von D aus). Wir werden versuchen, alles, was nicht durch Menschen in den Autos belegt ist, mit Matekisten vollzupacken.

Mirror: Hilfeaufruf – Japan in Crisis

Der japanische Hackerspace in Tokyo bittet um Hilfe.

Da deren Seite gerade überlastet ist, spiegeln wir Euch hier den Mitteilungstext.

To all the people on the good planet Earth, the crew of Tokyo
HackerSpace has a message that we would like to send to you:

By now, everyone knows of the crisis in northern Japan. It will still be
a few weeks before life is under control here. We are looking forward to
the day that the power plants are safe and the tremors have subsided.

Many of our members have been cooped up in our homes waiting out the
storm, but not laying idle.

The Japanese government is doing the best that they can to manage the
crisis and help people who have lost loved ones, homes, utilities and
possessions.

Tokyo HackerSpace has already begun to lay plans for projects which we
feel can help the people of Japan, utilizing the best of our abilities
and resources.

Our first course of action has been to order up the required parts for
150 solar powered LED lanterns. We will be assembling them here and
shipping them up (or delivering by hand) to aid organizations. These
lanterns provide just enough light so that people can feel safe at night
without power, find their way in the dark, and maintain the sense of
community. They charge during the day via the sun, and will help to
light the way for 8 hours each night.

We also have on the way several geiger counters and geiger tubes, from
which we will be making community sensors, in order to help to keep the
public in harms way informed on a minute by minute and hour by hour
basis. While the initial exposure has been low, our concern is the long
term effects, food and water supply, and ground soil conditions over the
next several months.

Or longer term projects include solar cell phone charging stations, low
energy cooking equipment, internet, wifi, and laptop loans, and other
technical concerns.

We are calling upon Hacker Spaces all over the world, and friends of
Hacker Spaces, and friends of friends of Hacker Spaces, to help out.

Soon we will release a list of critical equipment and supplies which we
may have difficulty sourcing locally. If you have access to anything on
the list, please contact us to make shipping arrangements. If not,
please DO NOT ship us anything not on the list (In some cases, it may be
VERY specific). Items not on our list will only crowd our space and
waste your shipping money and time. If you have something specific or
unique you think we could use, feel free to send us an email and inquire.

In the meantime, we ask that anyone who can, please donate to only
reputable charities. Or, if you prefer, you may donate directly to us,
and we will utilize it for the above mentioned projects, or give the
money directly to Japanese aid organizations known to be doing good work
in the area.

You can donate via Paypal to theTHSstore@gmail.com

Good night and good luck.

Quelle: http://www.tokyohackerspace.org/en/japan-in-crisis