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Gemeinschafts-Projekt: LEDfoo

Wir wollen eine farbenfrohe neue Beleuchtung für unseren Gemeinschaftsbereich (Launch) bauen. Dazu wurden 25m SK6812 LEDstreifen bestellt, wovon sich jede LED einzeln farbig ansteuern lässt, ein starkes 5V 96A Netzteil und ein Paar Microcontroller-ESP32-Boards.

Am 1.2. um 16:00 wird es das erste Planungstreffen in der Zone geben. Mitglieder und Gäste die daran mitwirken möchten sind herzlich dazu eingeladen.

3D-Drucker aufgerüstet

Der ANET A8 Drucker hat ein neues Mainboard bekommen. Das alte Board hatte steckbare Stepper-Motor-Treiber und hatte mittlerweile so viele Wackelkontakte, dass der Drucker kaum noch benutzbar war.

Das neue Board ist ein BIGTREETECH SKR mini E3 v1.0 mit 32 Bit CPU. Die aufgelöteten TMC2209 Stepper-Treiber sorgen für sehr ruhigen Lauf der Motoren und erkennen Schrittverlust. Durch den SD-Card-Slot kann direkt von einer Speicherkarte gedruckt werden.

Neu ist auch der Wiki-Artikel mit Anleitung zum kalibrieren des Druckbettes und ein Git-Repo mit der Drucker-Firmware.

Arduino-Workshop

Am Samstag den 26.10.19 um 16:00 bieten wir einen Einsteiger-Workshop für Arduino Microcontroller-Programmierung an. Es werden keine Vorkenntnisse im löten oder programmieren benötigt. Das ganze dauert ca. 2 Stunden.

Es geht los bei LED-Dauer-Lauflicht über schaltbares Lauflicht zu einem kleinen Reaktionsspiel bis hin zu “simon says” [kennt man hier als “Senso”]. Je nach den Wünschen der Teilnehmer bauen wir einen Netzwerk aus mehreren Arduino-Boards bei dem ein “Floh” von Schaltung zu Schaltung hüpft und die Mitspieler den fangen müssen. Wenn ihr möchtet, können wir aber auch gerne etwas anderes bauen.

Wenn möglich, bringt euren Laptop mit. Es können ca. 8 Leute mitmachen. Meldet euch bitte hier an, wir schreiben euch dann per Mail ob es klappt.

Wo: warpzone e.V., An Hawerkamp 31, Haus G (das erste wenn man durchs Doppeltor kommt), ganz oben.

Offene Ateliers

Am Hawerkamp finden jedes Jahr die Tage der offenen Ateliers statt. Die Künstler um uns herum stellen ihre Werke aus und auch wir öffnen die Tür für alle interessierten. Wir werden viele Projekte vorstellen, wie z. B. den vollautomatischen Milchreisrührer oder eine Holografiebox. Auch 3D-Drucker und eine gehackte Popcornmaschine können in Aktion erlebt werden. Es wird eine Kleinigkeit zu essen geben und wir freuen uns auf interessierte Besucher.

Die offiziellen Öffnungszeiten sind (gegen späten Nachmittag bis Abend wird bei uns am meisten los sein):

Freitag, 25.10 von 19:00 – 22:00 Uhr
Samstag, 26.10 von 15:00 – 20:00 Uhr
Sonntag, 27.10 von 11:00 – 18:00 Uhr

Neue Heißluft-Lötstation

Mit der neuen Heißluft-Lötstation können z. B. größere Bauteile mit vielen Beinchen auf Platinen getauscht werden. Mit einem Lötkolben ist es oft nicht möglich alle Beinchen gleichzeitig anzuwärmen. Aus der feinen Düse kommt Heißluft bis 450°C heraus und erhitzt einen größeren Beriech der Platine bis sich der Chip löst. Im Zubehörbehälter auf der Station liegen verschieden geformte Spitzen für verschiedene Lötarbeiten.

Aufrüstung Musikanlage

Bisher werkelten hier verschiedene alte Verstärker. Da es sich meist um ausgemusterte Geräte handelt, gingen die doch des öfteren kaputt. Wir haben nun 2 Stereo-Class-D Verstärker die von einem Schaltnetzteil betrieben werden. Im Sinne der Nachhaligkeit ist der deutlich geringere Energiebedarf.

Neue Ausrüstung der Lötplätze

Wir haben mehrere Lötarbeitsplätze und umfangreiches Messequipment bei uns welches auch von Gästen gerne genutzt werden kann.

Die Lötecke hat nun eine neue Deluxe-Lötstation. Das Aufheizen des Lötkolbens dauert nun ca. 2 Sekunden statt 3 Minuten. Auch erweitert es unsere Lötmöglichkeiten. Die Lötspitze ist sehr gut temperaturgeregelt. Z. B. können nun deutlich größere und komplexere Lötarbeiten durchgeführt werden, da die neue Station sehr schnell sehr viel Hitze in die Lötstelle bringen kann. Auch können Lötspitzen innerhalb von Sekunden und auch im heißen Zustand gewechselt werden.

Eine Heißluftlötstation ist bestellt, mit der z. B. Chips mit sehr vielen Pins gelötet werden können.

18 kWh Solar-Powerbank!

Wir wollen möglichst viel unserer Infrastruktur mit erneuerbaren Energien betreiben. Als Quelle der freien Energie sollen Solarzellen, Windgeneratoren, Hamsterräder und ähnliches dienen. Gespeichert wird die Energie in Blei-Akkus. Als Verbraucher ist vieles denkbar: Lötkolben, Laptops, Switches, 3D-Drucker, Licht, Kühlschränke, …

Mit der großzügigen Spende der Akkus eines E-Golfs begann das Projekt. Es sind 12 Trojan T-105 Hochstrom-Blei-Säure-Akkus mit einer Spannung von 6V und einer Kapazität von 250Ah @ 100h. Wenn wir 3 parallel und 4 in Reihe schalten erhalten wir 750Ah bei 24V = 18kWh! Der Vorteil dieser Zellen ist die lange Haltbarkeit wenn man sie gut pflegt.

Der Nachteil ist die hohe Selbstentladung von 5-15% pro Monat. Das macht bei 24V ca. 75Ah oder 1,5kWh. Laut wetter.de scheint in DE 4,5h pro Tag die Sonne. Um nur die Selbstentladung auszugleichen müssten in dieser Zeit 11W in die Akkus fließen. Dazu kommen Verluste an Solarzellen, Kabeln, Laderegler, Akkus und Münsters miesem Wetter. Geschätzt müssen also mindestens 30W-50W auf das Dach.

Wir wollen so viel unserer Infrastruktur wie möglich durch Sonne oder Wind betreiben. Wir werden erstmal mit den kleinen Steckernetzteil-Geräten anfangen. Laptops können mit DC-DC Wandlern effizient versorgt werden. Bei Servern und Co. wird das schon komplizierter. Schön wäre wenn wir die Kühlschränke und das Licht darüber versorgen könnten.

Nur was passiert wenn die Akkus leer sind? Geht das Licht aus und der Kühlschrankinhalt verschimmelt? Entweder springt ein 230V Akkuladegerät ein oder die Geräte werden auf das 230V Netz umgestellt.

Solarmodule sind leider zu teuer für unsere Vereinskasse. Wir hoffen auf Spenden. Einen schönen MPPT-Solarladeregler gibts im Libresolar-Projekt.

Tiefziehen 2

Nach unseren eher mäßigen Tiefziehergebnissen vor 2 Wochen haben wir andere Materialien getestet.

Im Baumarkt als “PET-Verglasungsfolie” verkaufter Kuststoff besteht definitiv nicht aus PET. Die 1mm dicke Folie färbt sich bei ca. 200°C weiß und wird hart und spröde. PET Flaschen werden auch bei 350°C nicht weiß. In den technischen Daten dieser Folie in einem anderen Baumarkt wird Polyethylen als Material angegeben. PE fühlt sich nach unserer Erfahrung allerdings anders an. Fazit: Materialdicke und -festigkeit gut aber schlecht tief zu ziehen.

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Im Baumarkt wird 2mm Polysterol als Bastelglas verkauft. Es wird sehr weich und lässt sich hervorragend tiefziehen. Es hat einen weiten Temperaturbereich (ca. 200-300°C) und umschließt die Objekte sehr gut. Leider ist es extrem spröde und zerbricht meist schon beim herauslösen der Objekte.

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Über Vorschläge für weitere Materialien würden wir und freuen.

Tiefziehen

Heute haben wir eine Tiefziehmaschine gebaut. Der Kasten ist innen hohl und hat etwa 1337 Löcher mit 3mm Durchmesser. Ein Stück Thermoplast wird an einen Rahmen genagelt und im Backofen auf ca. 150°C erhitzt. Eine Objekt wird auf den Lochtisch gelegt und der nicht genutzte Bereich mit Folie abgedeckt. Wenn das Thermoplast weich ist, wird es schnell über die Form gestülpt, so dass der Rahmen auf dem Lochtisch aufliegt. Ein Staubsauger vakuumisiert den Tisch und saugt das Thermoplast an die Form.

Das Material (unbekannter Herkunft) das wir benutzt haben ist nicht so gut geeignet. Bei 150°C wird es noch nicht sonderlich weich. Bei etwas höherer Temperatur entstehen Blasen.

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