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Neue Heißluft-Lötstation

Mit der neuen Heißluft-Lötstation können z. B. größere Bauteile mit vielen Beinchen auf Platinen getauscht werden. Mit einem Lötkolben ist es oft nicht möglich alle Beinchen gleichzeitig anzuwärmen. Aus der feinen Düse kommt Heißluft bis 450°C heraus und erhitzt einen größeren Beriech der Platine bis sich der Chip löst. Im Zubehörbehälter auf der Station liegen verschieden geformte Spitzen für verschiedene Lötarbeiten.

Aufrüstung Musikanlage

Bisher werkelten hier verschiedene alte Verstärker. Da es sich meist um ausgemusterte Geräte handelt, gingen die doch des öfteren kaputt. Wir haben nun 2 Stereo-Class-D Verstärker die von einem Schaltnetzteil betrieben werden. Im Sinne der Nachhaligkeit ist der deutlich geringere Energiebedarf.

Neue Ausrüstung der Lötplätze

Wir haben mehrere Lötarbeitsplätze und umfangreiches Messequipment bei uns welches auch von Gästen gerne genutzt werden kann.

Die Lötecke hat nun eine neue Deluxe-Lötstation. Das Aufheizen des Lötkolbens dauert nun ca. 2 Sekunden statt 3 Minuten. Auch erweitert es unsere Lötmöglichkeiten. Die Lötspitze ist sehr gut temperaturgeregelt. Z. B. können nun deutlich größere und komplexere Lötarbeiten durchgeführt werden, da die neue Station sehr schnell sehr viel Hitze in die Lötstelle bringen kann. Auch können Lötspitzen innerhalb von Sekunden und auch im heißen Zustand gewechselt werden.

Eine Heißluftlötstation ist bestellt, mit der z. B. Chips mit sehr vielen Pins gelötet werden können.

18 kWh Solar-Powerbank!

Wir wollen möglichst viel unserer Infrastruktur mit erneuerbaren Energien betreiben. Als Quelle der freien Energie sollen Solarzellen, Windgeneratoren, Hamsterräder und ähnliches dienen. Gespeichert wird die Energie in Blei-Akkus. Als Verbraucher ist vieles denkbar: Lötkolben, Laptops, Switches, 3D-Drucker, Licht, Kühlschränke, …

Mit der großzügigen Spende der Akkus eines E-Golfs begann das Projekt. Es sind 12 Trojan T-105 Hochstrom-Blei-Säure-Akkus mit einer Spannung von 6V und einer Kapazität von 250Ah @ 100h. Wenn wir 3 parallel und 4 in Reihe schalten erhalten wir 750Ah bei 24V = 18kWh! Der Vorteil dieser Zellen ist die lange Haltbarkeit wenn man sie gut pflegt.

Der Nachteil ist die hohe Selbstentladung von 5-15% pro Monat. Das macht bei 24V ca. 75Ah oder 1,5kWh. Laut wetter.de scheint in DE 4,5h pro Tag die Sonne. Um nur die Selbstentladung auszugleichen müssten in dieser Zeit 11W in die Akkus fließen. Dazu kommen Verluste an Solarzellen, Kabeln, Laderegler, Akkus und Münsters miesem Wetter. Geschätzt müssen also mindestens 30W-50W auf das Dach.

Wir wollen so viel unserer Infrastruktur wie möglich durch Sonne oder Wind betreiben. Wir werden erstmal mit den kleinen Steckernetzteil-Geräten anfangen. Laptops können mit DC-DC Wandlern effizient versorgt werden. Bei Servern und Co. wird das schon komplizierter. Schön wäre wenn wir die Kühlschränke und das Licht darüber versorgen könnten.

Nur was passiert wenn die Akkus leer sind? Geht das Licht aus und der Kühlschrankinhalt verschimmelt? Entweder springt ein 230V Akkuladegerät ein oder die Geräte werden auf das 230V Netz umgestellt.

Solarmodule sind leider zu teuer für unsere Vereinskasse. Wir hoffen auf Spenden. Einen schönen MPPT-Solarladeregler gibts im Libresolar-Projekt.

Tiefziehen 2

Nach unseren eher mäßigen Tiefziehergebnissen vor 2 Wochen haben wir andere Materialien getestet.

Im Baumarkt als “PET-Verglasungsfolie” verkaufter Kuststoff besteht definitiv nicht aus PET. Die 1mm dicke Folie färbt sich bei ca. 200°C weiß und wird hart und spröde. PET Flaschen werden auch bei 350°C nicht weiß. In den technischen Daten dieser Folie in einem anderen Baumarkt wird Polyethylen als Material angegeben. PE fühlt sich nach unserer Erfahrung allerdings anders an. Fazit: Materialdicke und -festigkeit gut aber schlecht tief zu ziehen.

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Im Baumarkt wird 2mm Polysterol als Bastelglas verkauft. Es wird sehr weich und lässt sich hervorragend tiefziehen. Es hat einen weiten Temperaturbereich (ca. 200-300°C) und umschließt die Objekte sehr gut. Leider ist es extrem spröde und zerbricht meist schon beim herauslösen der Objekte.

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Über Vorschläge für weitere Materialien würden wir und freuen.

Tiefziehen

Heute haben wir eine Tiefziehmaschine gebaut. Der Kasten ist innen hohl und hat etwa 1337 Löcher mit 3mm Durchmesser. Ein Stück Thermoplast wird an einen Rahmen genagelt und im Backofen auf ca. 150°C erhitzt. Eine Objekt wird auf den Lochtisch gelegt und der nicht genutzte Bereich mit Folie abgedeckt. Wenn das Thermoplast weich ist, wird es schnell über die Form gestülpt, so dass der Rahmen auf dem Lochtisch aufliegt. Ein Staubsauger vakuumisiert den Tisch und saugt das Thermoplast an die Form.

Das Material (unbekannter Herkunft) das wir benutzt haben ist nicht so gut geeignet. Bei 150°C wird es noch nicht sonderlich weich. Bei etwas höherer Temperatur entstehen Blasen.

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Warp-Milch-Reis

Da wir alle gerne Milchreis essen, hatten wir viele Gelegenheiten den optimalen Milchreis zu kreieren. Es stellte sich heraus, dass er wesentlich besser wird, wenn er ununterbrochen gerührt wird. Also wurde der ursprünglich auf der Ohm2013 als Eismaschine konstruierter Rührer zum Milchreisrührer umgebaut. Momentan lassen sich Drehzahl und Drehrichtung einstellen, ein Timer zählt die Minuten. Evtl. werden noch eine Kochplattensteuerung mit Temperatursensor und Viskositätssensor und Twitterzugang ergänzt.

Hier seht ihr das ganze in Aktion auf Youtube https://www.youtube.com/watch?v=j7Z2f2lD2lA

Das Rezept:

  • 1 L Milch
  • 200g Reis
  • 2 EL Zucker
  • 1 Priese Salz

Für 3 Liter Milch: Induktionsplatte auf 130, 1-Löffel-Rührer auf +62 rpm, 47 Minuten

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Food Hacking Tour @ warpzone

Die Food Hacking Base ist mittlerweile auf allen größeren Hackerveranstaltungen anzutreffen. Dort wird experimentell gekocht, viel fermentiert, exotische Getränke hergestellt, … Die Base geht nun auf Hackerspace-Tour durch Europa und ist vom 5.1. bis 7.1.2014 bei uns. Es wird interessante Workshops und leckeres Essen auf Spendenbasis geben. Wir werden den experimental incubator weiter bauen und evtl. testen. Alle (auch nicht-warpzone-Mitglieder) sind herzlich dazu Eingeladen! Bitte gebt uns kurz Bescheid, wenn ihr kommen wollt: foodhackingtour@warpzone.ms

Warscheinlich wird es gegen Nachmittag los gehen. Sobald genaueres bekannt ist, wird das hier stehen.

Hier die offiziellen Infos:

We are hitting the road today with the Food Hacking Tour. The plan is to be in Münster on 5-7 (Sun, Mon and Tue) of January doing variety of related activities. I wonder what would be the hands on workshops which people would be interested in (up to 15 participants), plus I would suggest social evening when we could prepare and share together either international or traditional Korean style of dinner (20-30 people). Please check our tour page and the workshop list, chat about that and let us know (ask questions of course :-)). All events are donation based no one turned away for lack of funds.

tour details, traditional Korean rice beverage, Soy bean ferment – tempeh, Kombucha is easy, making kefir, traditional Kimchi making

Sonntag:

  • Wann: Die warpzone wird ab 15:00 offen sein, Frantisek kommt gegen 17:30, incubator bauen im Anschluss
  • Was: working on incubator, talking to the people having some tasters and snacks
  • Abendessen: Es wird Kostproben exotischer fermentierter Dinge geben, aber wohl kein richtiges Abendessen. Ich (larsm) werde Milchreis als Ergänzung machen.

Montag:

  • Wann: ab 17:00
  • Was: Kefir workshop, Käseverkostung!
  • Käseverkostung: Es wäre super wenn jeder etwas leckeren, exotischen Käse mitbringt. (s. Foto)
  • Abendessen: Einige europäische Spezialitäten und Kostproben

Dienstag:

  • Wann: ab 17:00
  • Was: workshop on Korean style dinner for community, around 2 hours for preparation and eating all together (25 people max)
  • Abendessen: awesome Korean style dinner! (20% cooler)

Bringt am besten eine Dose oder Marmeladenglas oder sowas mit um euer gehacktes food mitzunehmen. Wäre super (aber kein Muss) wenn ihr Sonntag leckeren Käse mitbringt. Wenn ihr es nicht um 17:00 schafft, ist das kein Problem, kommt einfach wann ihr könnt. Treffpunkt: warpzone. Ruft an, wenn ihr uns nicht findet: 0251 39500271.

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Food Hacking #3

In unserer dritten Food Hacking Session sind 10l rote Bohensuppe entstanden. Leider mussten wir auf die alte Kochplatte ausweichen, weil der Topf nicht induktionskompatibel war. War aber nicht weiter schlimm, war trotzdem lecker.

Man nehme für eine Hackerspace-Ladung Suppe: einen 13l Topf, 7 Zwiebeln, 9 Kartoffeln, 4800g (Bohnen inkl. Bohnenschleim, nicht das Abtropfgewicht) weiße Bohnen aus dem Glas (keine gebackenen, keine dicken), 1111g Cabanossi, 667g Ketchup, 2 Gläser Wasser, ca. 8 TL Salz (Vorsicht!), Pfeffer.

Vorbereitung: Zwiebeln kleinschneiden, Kartoffeln in max 1cm³ große Würfel schneiden, Wurst in 2*Pi mm dicke Scheiben schneiden.

Los gehts: Die Zwiebeln im Topf mit Öl anbraten. Wasser und Kartoffeln rein und kochen bis die Kartoffeln weich sind. Die Bohnen schwimmen in den Gläsern in einer schleimigen Flüssigkeit. Diese kommt mit in die Suppe. Also Bohnen und Wurstscheiben rein und ca. 15 Min kochen, die Bohnen sollen nicht total zerkocht werden. Ketchup, Pfeffer, Salz dazu, Fertig!

Es ist wesentlich leckerer als es aussieht und alle haben es überlebt!

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