Umstellung Zentrale Login-Verwaltung von Warpinfra auf Keycloak

Heute Abend haben wir die Zentrale Login-Verwaltung von der bisherigen Lösung WarpInfra auf den neuen Service KeyCloak umgestellt.

Im Hintergrund werden die Logins weiterhin im LDAP gespeichert, so dass bestehende Anwendung wie gewohnt daruf zugreifen können.

Die neue Oberflöche zur Login-Verwaltung, registrierung und Passwort Rücksetzung ist zukünftig unter https://keycloak.warpzone.ms verfügbar.

Die alte URL http://infra.warpzone.ms wird dorthin umgeleitet.

Umstellung Mailserver am 13.12.2020

Am kommenden Sonntag, dem 13.12.2020 werden wir dem Warpzone Mailserver und damit auch die Mailinglisten auf einen neuen Server umziehen.

Es kann also im Laufe des Sonntages zu Störungen beim Mailversand und ber der Verwendung der Mailinglisten kommen.
Für die Meldung von Problemen haben wir unter warpzone-server-issues [ät] void.ms eine externe Mailadresse eingerichtet.

Es wäre klaasse wenn ab Montag möglichst viele von euch den Mailversand, existierende Aliase und insbes. die Mailinglisten intensiv testen könnten. Also schreibt gerne mal etwas mehr an die Mailinglisten, ausnahmsweise auch mal Testmails und ähnliches. Auch durchaus über 1-2 Tage. Damit wir sehen können ob es noch irgendwo hakt.

Bei der Gelegenheit werden Mail- und IMAP Server auf aktuelle Versionen gehoben .. inkl. DKIM und so.
Wir verwenden hier das gut gewartete Paket Mailcow als Basis.

  • Bestehende Postfächer wurden übernommen
  • Bestehende @warpzone.ms und @member.warpzone.ms Aliase wurden übernommen

Für die Mailinglisten wird zukünftig Mailman3 verwendet.
Neben einem moderneren Webinterface für Verwaltung/Moderation fließen hierbei auf Funktionen wie eine verbesserte DKIM Unterstützung und eine moderne Weboberfläche mit ein.

  • Die Subscriber wurden entsprechend übernommen.
  • Die Folgenden Mailinglisten wurden NICHT übernommen: amateurfunk@, kuenstliche-intelligenz@, hawerkamp31@, sdf-orga@

Neue Heißluft-Lötstation

Mit der neuen Heißluft-Lötstation können z. B. größere Bauteile mit vielen Beinchen auf Platinen getauscht werden. Mit einem Lötkolben ist es oft nicht möglich alle Beinchen gleichzeitig anzuwärmen. Aus der feinen Düse kommt Heißluft bis 450°C heraus und erhitzt einen größeren Beriech der Platine bis sich der Chip löst. Im Zubehörbehälter auf der Station liegen verschieden geformte Spitzen für verschiedene Lötarbeiten.

Neue Ausrüstung der Lötplätze

Wir haben mehrere Lötarbeitsplätze und umfangreiches Messequipment bei uns welches auch von Gästen gerne genutzt werden kann.

Die Lötecke hat nun eine neue Deluxe-Lötstation. Das Aufheizen des Lötkolbens dauert nun ca. 2 Sekunden statt 3 Minuten. Auch erweitert es unsere Lötmöglichkeiten. Die Lötspitze ist sehr gut temperaturgeregelt. Z. B. können nun deutlich größere und komplexere Lötarbeiten durchgeführt werden, da die neue Station sehr schnell sehr viel Hitze in die Lötstelle bringen kann. Auch können Lötspitzen innerhalb von Sekunden und auch im heißen Zustand gewechselt werden.

Eine Heißluftlötstation ist bestellt, mit der z. B. Chips mit sehr vielen Pins gelötet werden können.

18 kWh Solar-Powerbank!

Wir wollen möglichst viel unserer Infrastruktur mit erneuerbaren Energien betreiben. Als Quelle der freien Energie sollen Solarzellen, Windgeneratoren, Hamsterräder und ähnliches dienen. Gespeichert wird die Energie in Blei-Akkus. Als Verbraucher ist vieles denkbar: Lötkolben, Laptops, Switches, 3D-Drucker, Licht, Kühlschränke, …

Mit der großzügigen Spende der Akkus eines E-Golfs begann das Projekt. Es sind 12 Trojan T-105 Hochstrom-Blei-Säure-Akkus mit einer Spannung von 6V und einer Kapazität von 250Ah @ 100h. Wenn wir 3 parallel und 4 in Reihe schalten erhalten wir 750Ah bei 24V = 18kWh! Der Vorteil dieser Zellen ist die lange Haltbarkeit wenn man sie gut pflegt.

Der Nachteil ist die hohe Selbstentladung von 5-15% pro Monat. Das macht bei 24V ca. 75Ah oder 1,5kWh. Laut wetter.de scheint in DE 4,5h pro Tag die Sonne. Um nur die Selbstentladung auszugleichen müssten in dieser Zeit 11W in die Akkus fließen. Dazu kommen Verluste an Solarzellen, Kabeln, Laderegler, Akkus und Münsters miesem Wetter. Geschätzt müssen also mindestens 30W-50W auf das Dach.

Wir wollen so viel unserer Infrastruktur wie möglich durch Sonne oder Wind betreiben. Wir werden erstmal mit den kleinen Steckernetzteil-Geräten anfangen. Laptops können mit DC-DC Wandlern effizient versorgt werden. Bei Servern und Co. wird das schon komplizierter. Schön wäre wenn wir die Kühlschränke und das Licht darüber versorgen könnten.

Nur was passiert wenn die Akkus leer sind? Geht das Licht aus und der Kühlschrankinhalt verschimmelt? Entweder springt ein 230V Akkuladegerät ein oder die Geräte werden auf das 230V Netz umgestellt.

Solarmodule sind leider zu teuer für unsere Vereinskasse. Wir hoffen auf Spenden. Einen schönen MPPT-Solarladeregler gibts im Libresolar-Projekt.

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